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Harry Hofmann - Pionier und Zeitzeuge
1918 im Zürcher Oberland geboren, beginnt Harry Hofmann 1937 auf
dem Flugplatz Dübendorf eine Lehre als Peilbeamter; eine neu geschaffene
Ausbildung, die ihn zum Fluglotsen macht.
Im 2. Weltkrieg meldet sich Harry Hofmann als Bordfunker bei der soeben gegründeten
Schweizerischen Handelsflotte. Er bekommt eine Stelle auf dem Frachter S/S Lugano.
Nach dem Besuch der Navigationsschule in Lissabon fährt er als 2. Deckoffizier bis
1947 zur See.
Ende der 40-er Jahre: die Anfänge der modernen Zivil-Luftfahrt. Harry Hofmann
wird Flugverkehrsleiter im Kontrollturm des 1948 eröffneten Flughafens
Zürich-Kloten. Die «Swissair» nimmt den Linienverkehr über den
Nordatlantik auf. Harry Hoffmann fliegt aushilfsweise als Bordfunker mit. 1956
absolviert er die Flugnavigatorenschule. Bald wird er selber Instruktor und fliegt
gleichzeitig als Navigator auf den Nord- und Südatlantikstrecken und den
neu dazu gekommenen Far East Routen der Schweizer Airline.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Cockpit wirkt Harry Hofmann bis zu seiner Pensionierung
weiter als Instruktor für Astronavigation in der «Swissair» Pilotenausbildung. Von
1987 bis 1992 engagiert er sich im Rahmen eines UNO-Projektes als Instruktor für
Linienpiloten im westafrikanischen Gabun. Bis Ende 1999 unterrichtet er als Privatlehrer
angehende Verkehrspiloten. Er ist das dienstälteste Mitgied der internationalen
Koordinationsgruppe der Joint Aviation Authorities.
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